Gegründet wurde der KulturSommer 2005 von Nikolaus von Gayling-Westphal und Atai Keller. Grund war, den besonderen Ort und die Lage im Osten zu nutzen, um Kultur einen neuen Raum zu geben und Freiburg ein neues, alternatives Kulturevent zu bieten. Beide schreiben im Vorwort:
Ebnet als historischer Ort im Wandel und als Mittler zwischen der Stadt Freiburg und dem Dreisamtal erfährt so eine neue kulturelle Vernetzung, deren Bedeutung und Auswirkung im Zusammenhang mit der Entwicklung des Ortes erst in den nächsten Jahren ablesbar sein werden.
Durch ein Inserat im „blauen Blättchen“ (Forum Ebnet) stieß Oliver Lucht zum Team und entwickelte das CD des EKuSos. Typisch sind das Logo des stilisierten Merkurs mit dem Brief in der Hand (Vorlage war der Merkur im Gartensaal des Schlosses) und der Schriftzug Ebneter KulturSommer. Lioba Alicke war der gute Geist des EKuSos: sie koordinierte alle Infos und Künstler und behielt den Überblick.
Seit 2010 wird als testimonial das Schwarzwaldmädle eingesetzt, das nun jedes Jahr als Sympathiefigur in verschiedensten Szenen den EKuSo bewirbt. Jedes Jahr wechseln die Farben: 2009 war Blau die Schmuckfarbe,
2010 grün, 2011 wird es Orange.
2005 waren 68 Veranstaltungen mit 5 Spielorten: Theodor Egel-Saal, Reithalle, Schlossscheune, Gartensaal und Stiegenhaus.
Helfer (Aufbau und Abbau, Organisation, Kassendienst, Aufsicht etc.) gab es nur ganz wenige: Nikolaus von Gayling, Atai Keller, Lioba Alicke, Oliver Lucht, Andreas Braun und Herrn Hug. Wieviel Leute den EKuSo besucht haben ist nie verfolgt worden, geschätzt etwa 2.500.
Das Besondere des EKuSos sind eben seine Spielorte. Welche Veranstaltungen in Freiburg können von sich behaupten, in einem Schloss aufgeführt zu werden. Das besondere Schlossgelände, die Atmosphäre machen den EKuSo einzigartig. Die Schlossscheune ist über 250 Jahre alt, das Schloss älter, was den Reiz für Künstler und Zuschauer ausmacht. Große und professionelle Kultur kann eben auch in der „Provinz“ stattfinden, nicht nur im Zentrum einer Stadt. Wir sehen uns da auch ein bisschen provozierend, wie das gallische Dorf des Asterix im römischen Imperium. Aber dieses Selbstbewusstsein bringt den Erfolg.
Heute hat der KulturSommer etwa 45 Veranstaltungen mit weitaus mehr Veranstaltungen, da der KulturSommer die Kultur ins Dorf bringen soll. Neben den bisherigen 5 Veranstaltungsorten gibt es nun den Keller im Haus Welte, die Scheune der Firma Pleuger (Welschental), die Kirche und die Dreisamhalle Ebnets sowie erstmals die Auferstehungskirche in Littenweiler und die alte Säge in Zarten/Kirchzarten. Helfer gibt es mehr:
neben Nikolaus von Gayling und Oliver Lucht nun auch Johann Rack, Yvonne Genster, Monika Humpert, Irmtraut Büber, Karin Erler, Andreas Braun, Paula Schmidt-Pallutt, Christiane Liedtke und weitere Vereinsmitglieder.

KulturSommer e.V.
2011


